____________ Horst Denzin ____________

Beitrag entnommen aus
»Erlebt, erzählt und aufgeschrieben«
Ausgabe 2009
R.G.Fischer Verlag
Unfehlbarkeit (Auszug)
Sie werden die Religionsidiotien nicht mit Waffengewalt aufklären können.
Wie ich in meinen vorigen Artikeln im Frieling-Verlag, Berlin, logisch zwingend dargestellt habe, sind der Islam und der Katholizismus mittelalterliche bzw. altrömisch-moderne Lebensphilosophien, die damals ein gewaltiger Fortschritt waren. Dabei ist der Islam die ehrlichere Religion, ist Jesus von Nazareth doch ein ganz normaler anerkannter Prophet. Im sogenannten Christentum dagegen hat man sowohl Gott wie auch Jesus zum Herrn gemacht – absolut im Widerspruch zu dem, was der Prophet Jesus wollte.
Und ER, Jesus, hat sein Leben dafür eingesetzt, dass wir unser Leben nicht mehr so verlogen LEBEN, wie es dem Säugetier Mensch nun mal eigen ist. Und Mohammed hat sicherlich auch wegen dieser Lügen – Gott ist als Unendlicher nicht fassbar für den Menschen, auch geistig nicht –, aber vor allem wohl wegen der absolut idiotischen körperlichen »Auferstehung« Jesu die Notwendigkeit einer Korrektur gesehen und sie im Koran auch durchgeführt, der 1000 Jahre, bis zu »Prinz Eugen«, die bessere Gottesorientierung darstellte.
Dass die sogenannten Christen dann doch wieder die Oberhand bekamen, lag ausschließlich an den indirekten Folgen der Religionsreformation. Der übelste Katholik aller Zeiten ist dieser Augustinermönch »Doktel Maltin Luttel«, der es natürlich nicht geschafft hat, sich für Jesus zu interessieren. Das blieb tatsächlich mir als deutschem Diplom-Ingenieur vorbehalten. Es war wohl wirklich eine moderne wissenschaftliche – naturwissenschaftliche! – Ausbildung nötig, um diesen absoluten Lügenwahnsinn im Christentum zu durchbrechen.
Ich kann nicht bestreiten, dass auch mir das einigermaßen schwergefallen ist, mich durch das Lesen des Evangeliums wirklich für Jesus zu interessieren. ABER! – ich habe so wirklich die volle Power meiner gesamten 20-jährigen Schulbildung gebraucht, um »dranzubleiben« – als absoluter Einzelkämpfer. Und es war wohl wirklich meine »superelitäre« Ausbildung die Vorbedingung dafür – und ich bin als Jahrgang 41 »geborener Soldat«, der so, wie ich das umgesetzt habe – leider!, nicht von vornherein gedacht war.
Nur mithilfe von Jesus in mir persönlich, nach Lektüre der Evangelien, die ich insgesamt 5-mal zusammengefasst habe, gelang es mir, den Geist und die Ideen Jesu zu erfassen und in meinen Schriften darzustellen – als Erstem nach Jesus überhaupt. So ist vor allem die materielle, also körperliche »Auferstehung« Jesu ein übler Schlag in Jesu Gesicht, denn er gab sein Leben dafür, dass wir vernünftiger werden – und nicht für finstersten Aberglauben als Basis einer Kultur, die sich dann auch noch auf ihn beruft.
Nur infolge meiner hartnäckigen Rechenfähigkeit und deren Anwendung bei dieser Arbeit gelang es mir, Gott als Unendlichen, Allmächtigen und Ewigen einigermaßen »in den Griff« zu bekommen. So ist Gott »als solcher« im TOD Jesu die Liebe, wie es in den Evangelien auch durch den dort enthaltenen Geist Jesu erkennbar ist, wenn man denn auch nur minimal gutwillig ist – auch für alle anderen Säugetiere Mensch.
Die indirekte Folge der sogenannten Reformation, die in England schon im 15. Jahrhundert begann, mag an den beiden Personen Leonardo da Vinci und Isaac Newton deutlich werden: Leonardo steht mit seiner umfassenden Genialität persönlich für den Erfolg der Renaissance; Michelangelo, eine Generation jünger, hat sich, auch in persönlicher Begegnung mit Leonardo, an diesem »gerieben« und so seine unübertrefflichen bildhauerischen und malerischen Werke geschaffen. Isaac Newton, knapp 200 Jahre nach Leonardo, hat dann die abstrakten geistigen Grundlagen für die heutige moderne Welt gelegt – in seinen »Gravitationes« – und mit der Differentialrechnung. Dabei hat er sich persönlich an Johannes Kepler und dessen Planetengesetzen und indirekt natürlich auch an Galilei und Kopernikus orientiert.

